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Barthle "Respekt dem griechischen Volk – die DGV möchte Griechenland bei seinen nächsten Schritten nach vorne begleiten"

Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer (AHK) ehrt den Persönlichen Beauftragten der Bundeskanzlerin für die Deutsch-Griechische Versammlung beim Neujahrsempfang in Athen

Barthle „Respekt dem griechischen Volk – die DGV möchte Griechenland bei seinen nächsten Schritten nach vorne begleiten“

25.01.2019 |

Als Ehrengast des AHK Neujahrsempfangs nahm der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Persönliche Beauftragte der Kanzlerin für die DGV, Norbert Barthle, MdB, gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Nea Dimokratia, Kostis Chatzidakis an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Impulse für die griechische Wirtschaft“ teil.

Nach Grußworten des Präsidenten der deutsch-griechischen AHK Michalis Maillis und des AHK-Geschäftsführers Dr. Athanassios Kelemis konnten 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft beider Länder eine interessante Podiumsdiskussion zu den Themen Direktinvestitionen, Lohnniveau und Abwanderung, Ausbildung und Exportwirtschaft verfolgen. Der DGV-Beauftragte unterstrich: „Wir sind uns der Anstrengungen und Entbehrungen bewusst, die jeder einzelne griechische Bürger auf sich genommen hat. Ihre großen Bemühungen haben den griechischen Haushalt stabilisiert. Zuverlässigkeit und Transparenz sind nun das Fundament für ausländische Investitionen.“

Voraussetzung für ein gutes Investitionsklima seien Vertrauen in den griechischen Staat, Rechtssicherheit sowie zügige Genehmigungsverfahren. Bedingung für eine weitere positive Entwicklung sei, dass das Land sich weiterhin dem Wettbewerb stelle. „Wir unterstützen die Bemühungen die Griechenland unternimmt, wobei uns momentan vermehrt auch der Brexit oder das italienische Bankensystem beschäftigen, dies kann die gesamteuropäische Entwicklung erheblich beeinflussen’’, betonte er.

In Bezug auf Finanzbedarf von kleinen und mittelständischen Unternehmen erläuterte  Barthle, dass die DGV aktiv die Schaffung eines lokalen Netzes von Geldinstituten in der Region Peleponnes unterstütze. Ein Sparkassensystem sei ein möglicher Weg, lokale Unternehmen zu stärken, die nicht  am großen, internationalen Bankensystem teilnehmen könnten. Die DGV sieht es als eine ihrer Aufgabe, wirtschaftliche Solidität zwischen Gemeinden, Städten und Regionen zu fördern. „Wir wollen sicherstellen, dass beide Länder an der Basis zusammenwachsen, das ist europäische Integration“, so der DGV-Beauftragte Barthle. 

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