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Das Asterousia Gebirge als Kandidat für ein UNESCO-Biosphärenreservat

Neue Zusammenarbeit im Rahmen der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV)


04.04.2017 |

Die Region Kretas in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Archanon-Asterousion, Phaiston, Gortynas und Minoa-Pediada, haben gemeinsam eine Tagung mit Thema „Maßnahmen zur Anerkennung der Region Asterousia als Biosphärenreservat - UNESCO“, unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV), organisiert. Ziel der Informationsveranstaltung war die Hervorhebung der Bedeutung der Region Asterousia bezüglich der nachhaltigen Entwicklung Kretas, sowie die Informierung regionaler Gebietskörperschaften und speziell der Aufnahmeverfahren von Asterousia als Biosphärenreservat der UNESCO.

Die Tagung wurde im Anschluß an den Besuch der Vizegouverneurin Theano Vrentzou-Skordalaki auf der Insel Rügen in Deutschland im vergangenen Januar, organisiert. Im südöstlichen Teil der Insel befindet sich ein Biosphärenreservat der UNESCO. Die Vizegouverneurin hat eine Führung gemacht und wurde ausführlich von der Amsleiterin des Biosphärenreservates, Cathrin Münster bezüglich des Aufnahmeverfahrens und der Entstehung des Biosphärenreservates Rügen, informiert. Frau Münster zeigte sich zuversichtlich für eine mögliche Aufnahme der Region Asterousia als Biosphärenreservat, und wurde dazu aufgefordert, ihre Erfahrungen mit dem Ziel zu übertragen, dass Vorschläge vonseiten der Träger der Selbstverwaltung bezüglich der Aufnahme der Region Asterousia als Biosphärenreservat – UNESCO, gemacht werden.

In diesem Rahmen und mit Unterstützung des Umweltministeriums, dessen Vertreter an der Tagung teilgenommen hat, hat sich die Region dazu entschieden das Verfahren für das Sammeln und Erarbeiten aller erforderlichen Unterlagen die vom Programm UNESCO – Biosphärenreservat gefordert werden, für die Anerkennung Asterousias als Biosphärenreservat.
Außer dem Schutz des Biosphärenreservates gemäß den Vorlagen der Unesco, stellen die Förderung regionaler Produkte, sowie des Tourismus, Bereiche für die gemeinsame Zusammenarbeit der zwei Gemeinden dar.

Die Deutsch-Griechische Versammlung hat sich innerhalb von wenigen Jahren zu einem dynamischen Netzwerk von Städten und Regionen entwickelt, das sich an der praktischen Zusammenarbeit orientiert und der Teilnahme der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft offen steht. Es handelt sich um thematische Partnerschaften, die ins Leben gerufen werden, wenn dies von griechischer oder von deutscher Seite erwünscht wird.

KONTAKT:
Büro der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV),
Rizountos 63, 55131 Kalamaria / Thessaloniki,
Ansprechperson: Christos Lasaridis, Tel.: +302310692115, Fax: +302310692199
E-Mail: info@grde.eu Website: www.grde.eu

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